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Von
den Tharus im Terai oder Von Chitwan in den Sagarmatha Nationalpark
Reisebericht 08.10.05 – 04.11.05©
Klaus Töpfer
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1. Tag - 08.10.2005 Die doppelte von den USA verlangte Sicherheitskontrolle in Frankfurt mussten wir über uns ergehen lassen. Wenn das so weiter geht dürfen wir zukünftig nur noch als Nudisten an Bord. Trotzdem hat man meine Schrauben in meinem im vergangenem Jahr operierten Zeh nicht entdeckt. Bequem sitzen wir nun nebeneinander in der letzten Reihe, Nr. 41, des A 300 und überfliegen die Türkei in gut 10.000 m Höhe. Dorlis hat gerade die Wörtersuche in der Zeitschrift „Freizeitspaß“ beendet. 3 ½ h Flug liegen bereits hinter uns. In welcher arabischen Märchenwelt werden wir wohl in kürze in Doha, eine der bedeutesten Städte in Oman, südlich der Arabischen Emirate gelegen, zwischenlanden? Nach gut 7 h Flug ist unsere Enttäuschung groß, als wir auf einem Mini-Airport stranden. Die 4 Stunden Wartezeit verbringen wir zunächst in einem trostlosen „Fast Food“ -Restaurant und anschließend im überfüllten Wartesaal. Dort ergattern wir zumindest 2 bequeme Sessel und lassen uns die im Duty Free gekaufte Schokolade und die Fanta schmecken. |
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Die Zeiger der Uhr sind inzwischen auf 0 Uhr vorgerückt und wir sitzen eingequetscht in einem kleinem A 320, der bis zur letzten noch montierbaren Sitzreihe vollständig mit Nepalreisenden und Trekkern besetzt ist. Die Gepäckfächer sind zum Bersten gefüllt und die Klimaanlage schafft es ebenfalls nicht, der steigenden Temperatur in der Kabine Herr zu werden. An etwas festeren Schlaf ist in dieser Situation nicht zu denken. Irgendwie überstehen wir die 4 h Flug und landen pünktlich um 7 Uhr sicher in Kathmandu, wo uns der warme, morgendliche Sonnenschein Nepals begrüßt. Nun geht es wie immer zügig voran: Visa-Antrag anfüllen, 26 EUR Gebühr bezahlen, Visum in den Reisepass eintragen lassen und das Gepäck vom Band holen. Prasanta, unser nepalischer Sohn, hat heute in der Frühe noch einige Ausrüstungsgegenstände nach Lukla schicken müssen und trifft somit etwas später ein. Nach herzlichem Willkommen beziehen wir kurz darauf unser Zimmer im VAISHALI inmitten Thamels. Es ist gerade kurz nach 8 Uhr und die schweren eisernen Rollläden der Geschäfte werde quietschend nach oben gezogen. Für uns ist es die richtige Zeit für ein gemütliches Frühstück.
Verabredungsgemäß treffen wir uns um 13 Uhr mit Prasanta und unseren Kundinnen Pamela und Nathalie, die gestern ihre erlebnisreiche Tour durch Tibet beendet haben. Gemeinsam werden wir in 3 Tagen nach Chitwan aufbrechen. Der Rest des Tages wird vertrödelt. Während Dorlis noch den vermissten Schlaf nachholt, begebe ich mich mit Prasanta ins neue Büro. Es liegt nun direkt nördlich von Thamel. Nur ein paar Minuten zu Fuß vom Touristenzentrum erreichbar und leichter zu finden, als der alte Standort zu welchem ich mich selbst einige Male im Gewirr der lokalen Strassen verlaufen habe. Govinda befindet sich noch mit einer amerikanischen Gruppe, der Chicago Gang, in Namche Bazar. Wegen des zu dieser Jahreszeit ungewöhnlich schlechten Wetters, konnten einige Flüge nach und von Lukla nicht durchgeführt werden. So warten inzwischen einige 100 Trekker in Lukla als auch in Kathmandu auf ihre Flüge. Wie auch immer, Prasanta hat es vorgestern geschafft, unsere 12-köpfige Schwabengruppe im ersten „early morning“ Flug nach Lukla unterzubringen. |
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Pünktlich um 09:30 stehen wir vor der verschlossenen Bürotür, an der uns ein Zettel informiert: „Mama, Papa, bin in ein paar Minuten zurück, Prasanta“. Kurz darauf sitzen wir bei Gingertea in Govindas Büro, als auch Ram, der Kulturwanderführer aus Balthali eintrifft. Ein paar Erinnerungen an unser Treffen im Januar d.J. werden ausgetauscht und wir diskutieren darüber, ob Dorlis nach ihrem geplanten Aufenthalt in Pokhara vor ihrem Rückflug dieser Region noch einen Besuch abstatten könnte. Seit
einigen Tagen ist das 14-tägige Dasein-Fest, auch als Durga Puja bekannt,
im Gange. Es erinnert an den Sieg der Göttin Durga über die Kräfte des
Bösen in Gestalt des Büffel-Dämons Mahssasura. In diesem Jahr fallen
die Feiertage, zeitlich bestimmt durch den Mondkalender, äußerst spät.
Somit haben wir die Gelegenheit in den kommenden Tagen an einigen
Ereignissen teilzunehmen. Wir verabreden uns am Nachmittag, um auf dem
Durbar Square vor dem alten Königspalast am heutigen Tag der Blumen
vielleicht etwas von der königlichen Zeremonie erhaschen zu können. Zunächst
schlendern wir jedoch von Thamel hinunter in die Basarstrassen mit ihren
farbenprächtigen und duftenden Obst-, Gemüse- und Gewürzmärkten. Während
der Feiertage herrscht dichtes Treiben, da zu den bevorstehenden
Feierlichkeiten jede Familie noch die letzten Großeinkäufe zu tätigen
hat. Auch wir lassen uns vom Kaufrausch anstecken und haben schließlich
einige neue nepalische Hemden im Gepäck.
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Heute begeben wir uns auf den Weg zur Stupa von Bodnath. Mit dem Klang des immer noch aus allen Ecken ertönenden unsterblichen Mantra „Om Mane Peme Hum“ (Ehre sei Dir, Du Juwel in der Lotosblüte) begeben wir uns mit den gläubigen Tibetern um eine der größten Stupas der Welt herum. Unseren Rundgang beenden wir mit einigen Minuten der Andacht in der Sakyapa Gompa. Lauschen dem Gesang der Mönche, dem zeitweiligen Schlagen der Trommel und den Tönen der Trompeten. Anschließend steigen wir hinauf auf eines der Terrassendächer, wo man einen herrlichen Blick auf die Stupa hat. Es
ist bereits 15 Uhr als wir wieder im Büro eintreffen. Govinda ist zurück
und verabschiedet gerade die „Gang of Chicago“, eine Gruppe
Amerikaner, mit denen er innerhalb von nur 10 Tagen im Khumbu zum Trekking
und in Chitwan war. Endlich das lang ersehnte Wiedersehen mit unserem nepalischen
Sohn, zumindest für Dorlis nach 2 Jahren.
Zum Abendessen verschlägt es uns einmal mehr in den „Delima Garden“. Unverhofft tauchen dort auch unsere beiden morgen mit nach Chitwan reisenden Damen Nathalie und Pamela auf. Wie Frauen halt so sind, verrät Nathalia Dorlis ganz „vertraulich“, dass Pamela heute Geburtstag hat. Nachdem beide am Nebentisch Platz genommen haben, haben wir ein Problem! Nur einfach gratulieren? Etwas schenken? Was? Dorlis hat die zündende Idee. Auf den Dächern rund um uns herum blühen so viele rote Blumen. Daraus lässt sich doch ein Strauß herstellen. Gedacht, getan und der Kellner wird beauftragt. Schon turnt er auf dem Dach herum und alles wundert sich. So können wir Pamela noch mit einem Blumenstrauß zum Geburtstag überraschen und gratulieren. |
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Mit der üblichen nepalischen Verspätung von etwa einer halben Stunde werden wir vom Hotel abgeholt. Prasanta war bislang die rühmliche Ausnahme und immer wenigstens 5 Minuten vorher zugegen. Möglichweise hat seine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Kultur- und Wanderführer dazu beigetragen. Im erst teilweise fertig gestellten Haus Govindas hat sich bei unserem Eintreffen bereits ein Großteil der in Kathmandu lebenden Familienmitglieder versammelt. In der Küche bereitet Govinda für uns ein riesiges Frühstück vor und da ich spaßeshalber auch Tapati erwähnte, fehlen auch diese nicht. Nachdem wir gut gesättigt und der Rest der eingeladenen Verwandtschaft im Wohnzimmer Platz genommen hat, beginnen die Feierlichkeiten. Glückwünsche werden ausgetauscht, kleine Geschenke überreicht und die Eltern bringen auf der Stirn ihrer Kinder ein rotes Tika an, dessen Grundsubstanz aus im Tempel geweihtem Reis-Joghurtgemisch besteht. Es geht bereits langsam auf die Mittagszeit zu, als wir nach einer fast nicht endenden Verabschiedung, in Richtung Chitwan aufbrechen. In einer rekordverdächtigen Fahrtzeit von lediglich 2 ½ Stunden und einer 1-stündigen Pause ("Dhaal Bhaat" für unseren Fahrer und Govinda, inzwischen in "Nepali Pizza" umbenannt), erreichen wir das Park Side Hotel in Sauraha, Chitwan. Dort nimmt uns Shiri herzlichst in Empfang und wir werden, trotz Hochbetrieb (das Hotel ist mit uns nun endgültig ausgebucht), unverzüglich bei Mutti zum Willkommenessen eingeladen. Dort gebührt uns erneut die Ehrung zum Dasein Fest mit einem neuen Tika. Das von heute Morgen ist unter Einwirkung der Hitze und dem Fahrwind von der Stirn abgeblättert und die restlichen Spuren sind der Erfrischungsdusche zum Opfer gefallen.
6. Tag - 13.10.2005 Nach einer ruhigen Nacht, ohne störende Geräusche der defekten Geratoren im Hotel VAISHALI, werden wir von einem zarten rosablauen Morgenhimmel aus unseren Träumen erweckt. Einige Minuten später grüßen auch die im Morgenlicht erstrahlenden Gipfel des nur 120 km entfernten Himalaya-Hauptkamms den heutigen noch angenehm kühlen Tag.Während unsere Kundinnen sehr zeitig zur Kanufahrt und anschließender Dschungelwanderung aufbrechen mussten, lassen wir uns noch einen guten deutschen Kaffee munden. Nachdem wir diese Tour bereits vor 2 Jahren unternommen haben, verzichten wir dieses mal auf Nashörner, Affen, Bären und andere gefährliche Tiere, wie Tiger und Schlangen. Im offenen Jeep brechen wir zu den "20.000 Seen" und den Krokodilen auf. Wie verabredet, frühstücken wir erst eine Stunde später in einem kleinen lokalen Restaurant: Nepali Tea, Tapati und Omelett. Auf engen holprigen Pfaden durch Wald, Wiesen und entlang ruhiger Wasserläufe dringen wir immer tiefer in die Wildnis ein. Am trüben Wasser in der Sonne liegend, entdecken wir das erste Krokodil. Doch bevor die Kamera einsatzbereit ist, ist es untergetaucht. Die bis zu 6 m langen Sumpfkrokodile sind recht scheu. In Chitwan hausen 2 Arten. Eine lebt vorwiegend in den sumpfigen Gebieten und Seen. Die zweite, Gaviale mit langem dünnen Maul, ausschließlich in den Flüssen. Diese sind harmlose Fischfresser. Die Krokodile standen kurz vor dem Aussterben. Inzwischen hat sich der Bestand durch gezielte Aufzucht wieder etwas erholt. Da viele Tiere mit den Flussläufen auch nach Indien auswandern, werden ständig, je nach Bedarf, in den Flüssen Nepals Jungtiere ausgesetzt. Wir erreichen die Zuchtstation, wo ein paar Eltern ungestört für Nachwuchs sorgen. Gerade geschlüpfte, wenige cm groß bis zu über 1 m lange einjährige Jungtiere tummeln sich zwischen Abtauchen im Wasserbecken und trägem Faulenzen in der heißen Sonne in den verschiedenen gut gesicherten Aufzuchtsbereichen. Auf der nächsten Etappe scheint uns die Wildnis ganz verschlucken zu wollen. Plötzlich stehen wir am Ufer eines lagunenhaften, fast vollständig mit blühendem Lotos zugewucherten See. Es reizt mich, näher an das verwachsene Ufer heran zu pirschen. Doch der Hinweis unseres Führers: Vorsicht Schlagen, löst bei mir einen gewaltigen Sprung zurück auf die wohl sichere Fahrbahn aus, auf deren anderen Seite ein gewaltiger Termitenhügel steht. Dieser erlebnisreiche Tag verrinnt mit weiteren Tierbeobachtungen und Einblicken in die teilweise urwäldliche Vegetation. Nach der notwendigen Dusche und Pflege meiner von der Sonne verbrannten Füße, auch diese sollte man eincremen, bleibt gerade noch Zeit genug die heutigen Eindrücke zu verarbeiten und zu Papier zu bringen. Mit Einbruch der Dunkelheit steht die Aufführung der bekannten Stocktänze durch eine einheimische Folkloregruppe, den Tharus, auf dem Programm. |
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Heute ist Elefantentag und Babyboom in Chitwan. In der Elefantenzuchtstation erwarten uns über 10 kleine, süße Dickhäuter im Alter von 11 Tagen bis zu einigen Wochen. Während die noch ganz Kleinen eng unter der Mama Schutz suchen, tollen die Älteren, teilweise noch recht tollpatschig durch das Gelände. Sie wollen mit uns spielen und erwarten einen Keks. Die gewichtigen Elefantenkinder muss man einfach gern haben. Vorsicht ist lediglich in folgenden Fällen geboten: Nicht auf den Fuß treten lassen und sich nicht einem heranlaufenden Jumbo in den Weg stellen! Obwohl noch klein, ist er stärker und schwerer als du. Elefant „Namaste“, der uns vor 2 Jahren nach jeder Verbeugung eine Banane abverlangte, hat seine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und dient nun als Paradeelefant bei der Armee.
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Um der Hitze möglichst zu entgehen, brechen wir auch heute zeitig um 7 Uhr zur Fahrt nach Lumbini auf. Nach dem Abschied vom Team des „Park Side“ sind wir gut versorgt mit einem Lunchpaket „on the road“. Erinnerungen an das Jahr 2003 werden wach, als „Töff Töff“ auf dem Weg nach Pokhara unterwegs die Puste ausging. Heute brummen wir durch, so dass wir bereits um 11 Uhr in Lumbini eintreffen. Das Lunchpaket tritt unangetastet seinen Rückweg mit unserem Fahrer an, der nun sehr gut versorgt ist. Wir können uns des Eindruckes nicht verwehren, dass es hier am Geburtsort Buddhas noch um einige Grade heißer als in Chitwan ist. Nach kurzer Erfrischung und kleinem Imbiss trifft Dorlis die weise Entscheidung: Relaxen. Govinda und ich begeben uns hingegen auf Erkundungstour, um uns einen Überblick zu verschaffen. Welche Tempel sollen wir morgen im weitläufigen Park aufsuchen? Die
Sonne knallt erbarmungslos vom Firmament. Wir sind froh, dass entlang der
Straße zum Parkeingang ein paar Bäume etwas Schatten spenden.
Zielstrebig erreichen wir die alte Stätte. Die bunten Gebetsfahnen
flattern träge in der Hitze und das heiße Lüftchen versucht die
aufgedruckten Gebete Faden für Faden mit sich fortzunehmen. Selbst der Schatten
des mächtige Baumes, unter welchem Buddha vor rund 2.500 Jahren seine
Erkenntnisse erlangte und daraus die Verhaltensregeln und Tugenden
entwickelte, bringt keine Abkühlung. Nach einer Orientierung über die einzelnen Standorte der
alten, neu erbauten und in Bau befindlichen Tempelanlagen begeben wir uns
in das weiträumige Terrain. Entlang des Kanals der sich vom Friedensfeuer
bis zum Weltfriedensstupa erstreckt, suchen wir einige bereits im
Jahre 2002 besuchte Tempel erneut auf. Nach Nepal folgt China mit seinem
dicken, lachendem Buddha in der Eingangspforte.
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Flüge von Lumbini nach Kathmandu werden oft kurzfristig mit einer Quote von bis zu 50 % storniert. Daher entschieden wir uns bereits gestern Abend, mit dem Auto nach Kathmandu zurück zu fahren, statt hier in Chitwan, möglicherweise noch stundenlang im Flughafen, hängen zu bleiben. Wenn alles so gut wie auf der Hinfahrt verläuft, können wir in 8 Stunden einschließlich Pausen in Kathmandu sein. Gleich nach dem Frühstück lassen wir uns von 2 Rikschas in den Park fahren. Ziel ist noch einmal der neue deutsche Tempel. Nach meinem Besuch in Bhutan und Thailand, bin ich besonders daran interessiert, die Tempel dieser Länder zu besichtigen. Bhutan hat gerade erst das Grundstück erworben und vom königlichen thailändischen Tempel sind wir total enttäuscht. Nur ein weißer „Gipsbau“ zwischen den übrigen farbenprächtigen Anlagen. Kurz nach 10 Uhr entfliehen wir der drückendem Hitze im klimatisiertem und geräumigen Geländewagen. Die Kilometer rasen unter uns hinweg: Butwal, Chitwan, Mugling. Ein neuer Streckenrekord in weniger als 6 Stunden von Lumbini nach Kathmandu bahnt sich an. Nur noch 20 km bis nach Kathmandu und schon platzt dieser Traum. Unfall auf der Strecke über den letzten Pass hinauf. Wir stecken fest. Erst einmal bewegt sich gar nichts mehr. Nach und nach kommen die Fahrzeuge mühselig in Bewegung. Es dauert, bis die ersten Fahrzeuge uns entgegen kommen. Was und wo passiert ist lässt sich nicht mehr ausmachen. Es ist bereits stockfinster als wir nach 20 Uhr im Hotel eintreffen. Hier hat Gregor aus Essen bereits Quartier bezogen. Da er anwesend ist, treffen wir uns noch zur Begrüßung in der Hotelbar. |
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Morgen werden sich Dorlis und meine Wege trennen. Während Dorlis nach Pokhara fliegen wird, um dort am Phewasee mit Blick auf das Annapurna ein paar Tage zu entspannen, werde ich mit Gregor nach Lukla fliegen, unserem Ausgangpunkt zum Trekking durch das Khumbu. So vertrödeln wir diesen Tag mit Bummeln und ein paar kleineren Einkäufen. |
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Der Pilot manövidriert die Maschine auf die schmale Piste zu, drückt sie langsam hinunter und drosselt die Propeller. Ein letztes mal Maß nehmen. Durchstarten ist nicht möglich. Dann setzt das Flugzeug auf der steil ansteigenden Bahn auf und fast gleichzeitig erdröhnen die Motoren zum Gegenschub. Wir rollen noch ein paar 100 Meter weiter und sind sicher in Lukla in 2.580 m Höhe gelandet.
Zurück in der Lodge herrscht Hochbetrieb. Eine lautstarke, durstige und hungrige 20-köpfige Gruppe aus Japan ist eingetroffen. Auch wir stillen unseren Appetit mir Rara-Suppe und einem Berg mit Käse und Tomaten überbackener Spaghetti. |
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12. Tag - 19.10.2005 Nachdem ich gestern die in Kathmandu neu gekauften Trekkingschuhe gut eingelaufen habe, wurde in der Nacht auch der neue Schlafsack eingeweiht. Ich habe prächtig ausgeschlafen. Nach dem Zähneputzen vor dem Haus, schmeckt der „Good Morning Tea“ in der Küche hervorragend.
Inzwischen sitze ich hier in der warmen Gaststube mit einigen weiteren Trekkern beisammen. Frisch geduscht und selber glatt rasiert, nachdem der Barbier von Namche unverschämte 250 Rupien verlangte, warte ich nun darauf, dass die bestellten Pellkartoffeln mit Salz und Chili serviert werden. Nur hier in Nepal gedeihen diese kleinen aber bestens festkochenden und schmackhaftesten Knollen der Welt. |
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Nach einem 2-stündigen Akklimatisierungsrundgang machen wir es uns gemeinsam in der deutschen Bäckerei „Hermann“ bei Kaffe und Kuchen (warmer Apfelstrudel) gemütlich. Tief hängen die Wolken über Namche, hinter denen sowohl die Sonne als auch die umliegenden Gipfel seit heute Mittag verborgen sind. Es ist merklich kühler geworden und wir hoffen, dass wir zumindest vom Regen verschont bleiben. Govinda hat sich seinen Schalke-Schal umgelegt, den ich ihm im Januar geschenkt hatte. Sehr zum Leidwesen von Gregor, nachdem wir beide vereinbart hatten, nicht über BVB und S04 während unseres Urlaubs zu diskutieren. Inzwischen funktioniert die Telefonverbindung wieder und so weiß ich, dass Dorlis gut in Pokhara eingetroffen ist. Warten wir die weitere Entwicklung ab. Die Zeit verrinnt mit Faulenzen, Lesen und heißer Schokolade. |
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Wie
erwartet, hat es in der Nacht kräftig geregnet. Noch hängen Wolken über
Namche aus denen es zeitweise tröpfelt. Doch am Horizont zeigt sich ein
blauer Streifen. Weiter abwarten oder gleich aufbrechen? Ich bin Optimist,
Gregor ist wie er sagt Realist und glaubt, dass es heute weiterhin regnen
wird. Da Govinda optimistischer
Realist ist, brechen wir nach dem Frühstück auf. Als wir den herrlichen
Panoramaweg oberhalb von Namche erreichen, haben sich die Wolken bereits
weitgehend aufgelöst. Wir sind von einem gigantischen Panorama
eisstarrender 6000er Gipfel umringt. Hinter uns die 3 Zacken Nup, Kho und
Shar, gegenüber bereits mit über 6.500 m Höhe Thamserku, Kangtega (mit
Sahnehäubchen) und Malanouha. Magischer Blickfang ist aber die majestätisch
vergletscherte Eisnadel des Ama Dablam. Von vorn blicken die beiden
8.000er Everest und Lhotse hinter den Wolken hervor. Wie es im Gebirge
halt ist, führt der
Pilgerweg nach Tengboche in das tief eingeschnittene Tal hinunter nach
Phunki. Wieder ist eine der vielen schwankenden mit Gebetsfahnen geschmückten
Hängebrücken, dieses mal über den rauschenden Imja Kola, zu überqueren.
Danach erwarten uns über 600 m Gegenanstieg durch dichten Wald.
Die Zimmer der Lodge sind hervorragend und die nach Norden ausgerichteten Fenster werden hoffentlich morgen früh einen klaren Blick auf Everest & Co gewähren. Der Gastraum hingegen ist recht eng und dazu noch überfüllt. In der Mitte bullert ein fast glühender Kanonenofen und die Temperatur steigt am Abend in unerträgliche Bereiche. Da auch das Essen sehr zu Wünschen übrig lässt, verkriechen wir uns zeitig in die unbeheizten Kojen, obwohl schon jetzt die Außentemperatur nahe dem Gefrierpunkt liegt. |
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Der frühe Morgen begrüßt uns mit einem malerischen Sonnenaufgang. Urplötzlich werden die Spitzen der Gipfel vom gleißenden Sonnenlicht getroffen, welches dann stetig die vereisten und schroffen Felsen hinunter wandert. Hier unten, eingepfercht zwischen den einige tausend Meter höheren Gipfeln, dauert es noch eine Weile, bis uns das frische Morgenlicht erreicht. Nach dem Frühstück begeben wir uns zu einer kurzen Andacht in das Kloster und lassen das Murmeln der Mantras, das Aufklingen der Trompeten und dem dumpfen Klang der Trommeln auf uns einwirken. Inzwischen erstrahlen auch die vergoldeten Dächer der Klosteranlage im hellen Sonnenlicht, über denen sich Lhotse und Everest erheben, während Ama Dablam und Nuptse mit ihren eisigen Flanken das Panorama abrunden. Es
wird Zeit, aufzubrechen. Im ständigem bergab und bergauf gewinnen wir nur
langsam an Höhe.
Gegen Mittag überschreiten wir die 4.000 m-Marke. Der Ama Dablam
steht jetzt fast auf gleicher Höhe mit uns. Der Gipfel des Everest lugt nur
noch knapp über die vor ihm aufragende steile Südwand zwischen Nuptse
und Lhotse.
16. Tag - 23.10.2005 Die erste frostige Nacht liegt hinter uns. Das Wasser zum Waschen ist gefroren, so dass zur morgendlichen Katzenwäsche eine kleine Schüssel warmes Wasser ausreichen muss. Gregor und ich unternehmen einen Rundgang durch Pheriche und besuchen auch die dortige Krankenstation. Sehr lobenswert ist der Einsatz der Ärzte, die abends in den Lodges Reisende zu Problemen mit der Höhenkrankheit befragen und hilfreiche Aufklärungsarbeit leisten. Zurück in der Lodge warten wir auf Govinda, der heute früh um 5 Uhr eben mal schnell nach Lobuche aufgebrochen ist, um dort vorsorglich unser Quartier zu reservieren. Nach 5 Stunden trifft er gegen 10 Uhr mit Bimal ein. Nachdem beide ihren Hunger gestillt und auch wir uns eine Kleinigkeit zu Mittag einverleibt haben, bittet Govinda zum Akklimatisierungstraining. Es folgt ein zwar langsamer aber anstrengender, einiges Schwitzen und Schnaufen verursachender Aufstieg durchs Gelände, den südlichen Ausläufern des tibetischen Hochplateaus. Belohnt werden wir auf der Anhöhe, auf der eine kleine Stupa steht, mit einem wunderbaren erweiterten Panorama-Rundblick. Zu den bereits genannten Gipfeln gesellt sich u.a. noch der Pumi Ri und entlang des Tales des Imja Khola erheben sich die bekannten Trekker-Gipfel Chukhung Ri und Island Peak. |
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Am
strahlend blauen Himmel ist kein einziges Wölkchen zu sehen. Die Sonne
knallt ungehindert hinunter in das Tal. Die Farben braun und grau überwiegen und den Kontrast
bildet das gleißende Weiß der uns umgebenden Gipfel. Frühzeitig
machen wir uns auf den Weg, denn bis Lobuche sind 700 Höhenmeter zu bewältigen.
Entlang der in der Sonne glitzernden Gipfeln Taboche Peak und
Cholatse wandern wir flussaufwärts den Massiven von Lobuche East
und West entgegen. Vor uns taucht auch der 7.165 m hohe Pumo Ri auf.
Eigentlich in recht gut akklimatisierter körperlicher Verfassung
und Stimmung, scheinen heute an meinen Beinen Bleigewichte zu hängen. Der
Anstieg nach Dughla (4.620 m) wird steiler. Irgendwann erreiche ich den
Punkt um zu sagen: Es reicht, genug für heute. Nach kurzer Beratung
entscheiden wir, gemeinsam nach Dingboche abzusteigen und auf Kala Pattar
/ EBC zu verzichten. Aufgrund der großen Anzahl von Trekkern, die z. Z.
unterwegs sind wird es dort oben wahrscheinlich sehr eng und ggf. auch
ungemütlich werden.
Nach dem Genuss eines kräftigen puren, frisch aufgebrühtem Ingwer-Tees fällt mir ein, das Dorlis heute wieder nach Hause fliegt: Hallo Dorlis, leider besteht hier keinerlei Verbindung. Ich wünsche Dir heute Abend einen guten Flug zurück nach Gelsenkirchen. |
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Guten Morgen Dorlis. Sitzt Du noch in Doha herum oder bist Du bereits unterwegs nach Frankfurt? Wir begeben uns auf den Rückweg. Unser heutiges Ziel ist Pfortse. Dort werden wir nach einigen Tagen die Höhe von 4.000 m erstmals wieder knapp unterschreiten.
Im Gastzimmer der Namaste-Lodge erwärmen wir uns sogleich mit einem frisch aufgebrühten Kaffe. Zum Abend hin trifft eine größere Gruppe Franzosen ein. Leider ist eine Verständigung miteinander nicht möglich, da wir der französischen Sprache nicht mächtig sind. Aus dem Radio erklingt Diskomusik und wir warten vergeblich darauf, dass mal etwas nepalische Musik erklingen würde. Statt dessen freuen sich die Kinder vor dem zu Bett gehen über Kindermusik. Obwohl nepalisch, kommt mir die Melodie recht bekannt vor. |
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Wir folgen dem stetig abwärts verlaufenden Weg nach Sangsasa. Dort gabelt er sich nach Namche und nach Syangboche. Hier schließt sich der Kreis unserer Rundwanderung durch das Khumbu. Das erst jetzt erblickte Hinweisschild „Cola, Fanta, Beer are availabe here“ lädt an gleicher Stelle wie auf dem Hinweg zur Mittagsrast ein. Nicht gänzlich unerwartet treffen zu fast gleicher Zeit Rudra (Govindas Schwager) und Karma (unser lang bewährter Koch) mit ihrer 12-köpfigen Schwabengruppe ein. Sie haben erfolgreich die große Khumbu-Runde mit Besteigung des Island Peak abgeschlossen. Dies ist natürlich ein Grund zum Feiern. Für mich auch ein persönliches Kennen lernen mit einigen unserer Kunden, die derzeit in Nepal „on trekk“ sind. Nach all den geführten Telefonaten und Korrespondenz zwecks Vorbereitung dieser Tour kann ich nun Ditmar, den Leiter und Organisator der Gruppe, begrüßen. Noch bis spät abends erklingen in Namche im NORLING Musik und Gesang, wobei der beliebte Trekking-Song „Resam Firiri“ keineswegs zu kurz kommt. |
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Der Duft von frischem Knoblauch dringt hinauf ins Zimmer. Es wird Zeit aus den Träumen zurück in die Gegenwart zu kommen. Seit heute Mittag hängen dichte Wolken über Namche. Gregor und Govinda finde ich in der Küche, wo eine kräftige mit Knoblauch gewürzte Linsensuppe auf dem Gaskocher brodelt. Es ist bereits 17 Uhr und das Essen für die hungrigen Gäste wird vorbereitet.
Wieder wird der Gastraum am Abend durch typische Hüttenatmosphäre erfüllt. Eine Gruppe Italiener ist eingetroffen. Während gestern die Nepali die eindeutigen Sieger im Sängerwettstreit waren, sind es heute die Italiener. Noch zu später Stunde erschallt das „La Monta". |
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Da
Italien gestern Abend als klarer Sieger des Liederwettbewerbs feststand,
erstrahlt der heutige Himmel „azuro“. Das perfekte Wetter ist ideal für einen
Ausflug hinauf zum berühmt, berüchtigten Everest View Hotel (3.850 m).
Ein kurzer, aber steiler Weg führt uns direkt zur Landepiste, wo gerade
ein Hubschrauber aufsetzt. Zum Glück gibt es hier noch keine Seilbahn und
so werden die Touristen in noch überschaubaren Mengen hinauf gehievt.
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An jeden Samstag ist in Namche Bazar Markt. Bevor wir Namche verlassen, lohnt es sich den am Wege liegenden Markt zu besuchen. Im dichten Gedrängel zwängen und schieben wir uns irgendwie durch das Gewirr der Händler, die auf engstem Raum Waren aller Art feil bieten: Textilien, Haushaltswaren, Obst, Gemüse, Gewürze und alles was sonst das Herz der Einheimischen und der Touristen begehrt. Endlich befreit, geht es auf breitem Wege steil hinunter, den wir vor einigen Tagen, so wie die uns jetzt entgegen kommenden Wanderer; in Schweiß gebadet aufstiegen. Abwärts müssen wir das Tempo drosseln, um die Knie nicht mehr als nötig zu belasten.
23. Tag - 30.10.2005
Frisch geduscht, neu eingekleidet und gut gelaunt begeben Gregor und ich uns am frühen Nachmittag vom GANG YONG Hotel nach Thamel. Wegen des defekten Generator im VAISHALI, der besonders des Nachts unerträglich laut brummte, sind wir in das mir aus 2003 wohl bekannte GANG YONG umgesiedelt. Nachdem der Hunger im „Delima Garden“ gestillt ist (wir haben heute nur gefrühstückt und es ist bereits Nachmittag), starten wir zur Jagd auf Mitbringsel für die daheim Gebliebenen. |
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Den ganzen Tag hält mich der Büroalltag gefangen. Während Govinda und ich Hausaufgaben erledigen, die von 2 Zeitungsinterviews unterbrochen werden, hat sich Rudra Gregors angenommen und streift mit ihm durch Kathmandu. Nach einem Anruf zu Hause, erfahre ich von Dorlis, dass sie gesund und munter wieder daheim angekommen ist und sie mir eine längere Nachricht geschrieben hat. Ob ich diese denn nicht im Koffer gefunden hätte? Nein, da war nichts! Wieder zurück im Hotel, durchsuche ich den Koffer noch einmal ganz gewissenhaft. Da ist ja der Brief. Durch den Transport ist dieser zwischen all die Utensilien gerutscht. |
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25. Tag - 01.11.2005 Eine
Rasur ist längst überfällig. Govinda bringt mich vom Büro zum
naheliegendem Barbier. Hier nimmt sich der Meister persönlich der
Entfernung der Stoppeln und der anschließenden Gesichtsmassage an. Der
weitere Tag ist ausgebucht. Zu Mittag treffen wir und Ram uns mit den
gestern in Kathmandu gelandeten Berlinern und Dresdenern. Es ist ein
Wiedersehen mit Eva und Dieter, die nun bereits zum zweiten Male nach
Nepal gekommen sind und heuer ihre Bekannten mitgebracht haben.
26. Tag - 02.11.2005
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Anlässlich des heutigen Tihar-Familientages lasse ich mich noch einmal gründlich rasieren und genieße dabei die 30-minütige Gesichtspflege. Bevor wir zur Mittagszeit von Govinda nach Hause abgeholt werden, bummeln Gregor und ich noch einmal durch Kathmandu. Auch hier schließen nach und nach die Geschäfte und Restaurants. Thamel ist wie leer gefegt, als wir zu Govinda zum Familientreffen aufbrechen. Die Großfamilie ist bereits versammelt und wir beginnen mit einem gemeinsamen Essen, welches dieses Mal aus verschieden Kreationen leckeren Gebäcks und verschiedener Süßigkeiten, Obst und frischem Joghurt besteht. Anschließend beginnen die Feierlichkeiten, die Bemalung der Stirn mit dem 7- oder 9-farbigen Tika. Dabei erfolgt die Übergabe kleinerer (Geld-) Geschenke der Eltern an die Kinder und der älteren Geschwister untereinander. Kein nepalischer Feiertag ist ohne Glückspiel denkbar. Wir begeben uns nach draußen vor die Tür und machen es uns auf ein paar Decken bequem. Karten werden gemischt. Kurz werde ich in die Regeln des Kartenspieles „17“ unterwiesen (es ähnelt unserem 17 + 4) und wir beginnen zu zocken. Einige 5-Rupienscheine wechseln in der folgenden Stunde ihre Besitzer. Zum Abschluss folgen Musik und Tanz im Wohnzimmer. Nach und nach treffen, durch die Musik angelockt, alle Kinder wieder ein, die nun ihr im Kindergarten und in der Schule erworbenes Können beweisen.
28. Tag - 04.11.2005 Ich sitze bereits im Flugzeug auf dem Weg zurück in die Heimat. Pünktlich startete die QATAR von Kathmandu in Richtung Doha. Gregor trat etwas später seinen Rückflug mit der GULF an. Pünktlich treffe ich in Frankfurt ein und um 21 Uhr bin ich bereits mit Dorlis im Wohnzimmer und wir tauschen unsere Erlebnisse aus. So unvorstellbar schnell vergeht die Zeit aber ... in gut 5 Monaten geht es wieder ins Himalaya
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