Kulturelle Erlebnisse und neue Touren
im Frühjahr 2014

 

 

Reisebericht 04.03. - 03.05.2014

 

 

 

Touristenzentrum Thamel, Kathmandu Kathesimbhu Stupa Durbar Square, Kathmandu
alter Königpalast, Kathmandu Maskentanz beim Klosterfest in Phunakha, Bhutan Rhododendren-Wald und Nilgiri im Annapurna
lokaler Markt in Kathmandu Tempelwagen von Shiva Bhairava und Bhadrakali Pikey Peaks - Khumbu

 

Vorwort

 

Zwei Monate werde ich wieder meine zweite Heimat Nepal besuchen. Bei dieser Gelegenheit steht auch eine Kurzreise nach Bhutan auf dem Programm, um u.a. das touristisch noch wenig frequentierte Klosterfest in Punakha zu erleben. Ansonsten gilt es möglichst neue bzw. alternative Touren bzw. Reismöglichkeiten zu erkunden. Dieser Bericht stellt den Rahmen meiner Erlebnisse dar. Die Reise durch Bhutan und die beiden Trekking-Touren im südlichen Annapurna und Khumbu sind als separate Berichte verfasst und an den entsprechenden Tagen (Stellen) verlinkt.

 

 

© Klaus Töpfer

HIMATREK

Gelsenkirchen, Juni 2014

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01. Tag - 04.03.2014

 

Die Check-in-Schalter der Turkish Airline sind noch geschlossen, als ich im Terminal C des Flughafen Düsseldorf eintreffe. Eine halbe Stunde später ist der Koffer aufgegeben. Zügig geht es durch Pass- und Sicherheitskontrollen. Pünktlich hebt die kleine Boing 737 nach Istanbul ab. Dort nur eine Stunde Aufenthalt, also gleich weiter nach Kathmandu. Ob in dieser so kurzen Zeit das aufgegebenen Gepäck umgeladen ist? Keine Sorge, denn im Transitbereich verkündet die Anzeige eine 4 ½-stündige Verspätung des Abfluges nach Kathmandu. Flug nach Kathmandu delayedAlso etwas warten, wie bei den meisten Flügen über die Emirate üblich.

 

„Bitte begeben sie sich zum Gate“ leuchtet die Anzeige. Dort mit all den anderen Reisenden eingetroffen, ist der Schalter nicht besetzt. Statt dessen verkündet der Bildschirm einen Abflug um 02:30, sieben Stunden Verspätung. Was geht hier ab? Der Grund sei schlechtes Wetter in Nepal, man könne vormittags dort nicht landen. Wer es glaubt, wird selig.

 

02. Tag - 05.03.2014

 

Mitternacht ist vorüber. Uns werden nun auch noch technische Probleme als Grund für diese Verzögerung verkauft. Schließlich dürfen wir gegen 02:30 in den bereitstehenden Bus steigen. Weit draußen steht ein Airbus A 330, der noch betankt wird. Normalerweise ist es verboten, dass Passagiere in dieser Situation das Flugzeug betreten dürfen. Wetter und technische Probleme stellen sich letztendlich als Ausreden heraus. Man hat logistische Probleme. Statt um 19:45 heißt es 8 Stunden später „take off“.

 Ankunft in Kathmandu

Die Mountains sind beim Anflug auf Kathmandu von dicken Wolken verhüllt. In Kathmandu Sonnenschein. Die Einreise ist Routine und mein Gepäck ist eines der ersten Stücke, die auf dem Band liegen.

 

Wieder in Sitapaila. Radhika, Govindas Frau und Krishna sein Bruder haben mich vom Flughafen abgeholt. Mussten dort einige Stunden ausharren. Kathmandu leidet weiterhin unter Energiemangel, so dass, meine Emails über die Verspätung nicht empfangen werden konnten. Dhaal BhaatGovinda wird in einer Woche aus New York eintreffen. Ruckzuck ist der Koffer ausgepackt, die Sachen zu den hier deponierten im Schrank verstaut und das Notebook auf dem kleinen Schreibtisch eingerichtet.

 

Nach einem kleinen Lunch im nahegelegenem Restaurant mit Hot and Sour Soup und Papad Masala, fallen mir nach dieser langen Reisezeit die Augen zu. Nach einem Nickerchen folgt am Abend das von Radhika herzhaft zubereite „Willkommen Dhaal Bhaat“.

03. Tag - 06.03.2014

 

Frühstück bei Radhika, Chapati mit Omelett. Obwohl die Sonne scheint, ist es in den Morgenstunden noch recht frisch als Krishna und ich mich auf dem Weg zum Office machen. Entlang der Straße nach Thamel erstrecken sich Trümmerhaufen. Zwecks Verbreiterung der Straße müssen zu nah an den Straßenrand erbaute Hauser beidseitig abgerissen bzw. zurückgebaut werden. Meist wird lediglich die Fassade versetzt, indem man die vorderen Räume verschmälert und eine neue Fensterfront hochzieht. Diese Arbeiten werden von Hand erledigt. Dieser Aktion fallen leider auch einige historische Bauten zum Opfer. Vorhandene Stromleitungen hängen irgendwie herum. Ob diese noch genutzt werden, bleibt ein Rätsel. Möglicherweise versickert hier eine Menge der so dringend benötigten Energie in irgendwelchen Kabeln. Dicke Staubwolken reizen Nase, Hals und Lunge und wir sind froh, als wir das Büro erreichen. Nicht noch einmal diese Strecke zu Fuß gehen.

 

Im Office trudelt zunächst Chabi und später auch Ram ein. Herzliches Willkommen und Wiedersehen. Unsere anderen Guides sind derzeit mit Gästen unterwegs. Ein gewöhnlicher Arbeitstag nimmt seinen Lauf. Beim Treffen mit ARD-Reporter und Kolibri Reiseleiter Rolf verabreden wir uns zum nepalischen Neujahrfest 2071 in Bhagtapur zur Übergabe einer Protestnote gegen den dortigen rigorosen Verkehr. Autos, Motorräder müssen aus dem UNESCO Weltkulturerbe verbannt werden oder die Anerkennung wird entzogen lautet die Devise.

Thamel, Kathmandu04. Tag - 07.03.2014

 

Schrein der ZahnschmerzenNach langer Zeit starte ich zu einem gemütlichen Bummel durch Kathmandu. Ziel ist der der Durbar Square (Königplatz). Ein kurzer Abstecher führt zunächst zur Kathesimbhu Stupa, einem Abbild der Stupa von Swyambunath, erbaut für Ältere, die den Weg hinauf auf den Hügel nicht mehr schaffen. Dieser Innenhof birgt eine Vielzahl kleinerer Schreine und Heiligtümer und ein Kloster. Der Schrein der Zahnschmerzen kennzeichnet den Eingang zu den in der engen Gasse befindlichen Dental Praxen. Hat man Zahnweh, so nagelt man eine Münze ins Holz und hofft auf Linderung. Indra Chowk, KathmanduAm belebten Indra Chowk verdichten sich das Gedränge zwischen Autos, Rikschas und Motorrädern. Auch der Königplatz gehört zum Weltkulturerbe. Man bekommt diesen historisch einmaligen Platz verkehrstechnisch nicht unter Kontrolle. Trotzdem ist ein Besuch allemal lohnenswert. Shiva und Pavate, Dhurbar Square, KathmanduTempel und Pagoden, Shiva und seine Gattin Pavati schauen von einem aus dem Dachfenster hinunter. Ob Kumari, die Kindgöttin, sich vielleicht blicken lässt? Begrüße meinen Freund, den grausig dreinblickende schwarzen Bhairava und weiter geht es zum Eingang des alten Palast den Hanuman, der Affengott beschützt.

 

Ich lasse mir Zeit, schieße jede Menge Fotos, um mein Bilderarchiv zu aktualisieren. 170 Bilder sind gespeichert. Weitere kommen auf dem Rückweg durch die lokalen Marktstraßen hinzu. Morgen wird die Tour gemeinsam mit Krishna fortgesetzt.

 

schwarzer Bhairava Pagoden auf dem Königsplatz Saddhus auf Touristenjagd

 

King of Nepal05. Tag - 08.03.2014

 

Nachdem wir uns von Olga, der Leiterin des CFO Kinderdorfes in Dhading Beshi, und unseren Gästen verabschiedet haben, wird die Sightseeing-Tour durch Kathmandu mit Krishna fortgesetzt. Mit dem gestern vom Touristenbüro ausgestellten Besucherausweis, darf ich bis zum Ablauf meines Visums jederzeit den Durbar Square kostenlos aufsuchen. Enthalten ist jedoch nur einmal der Eintritt in den alten Palast und ins Museum. Durch das goldene Tor, bewacht von zwei Löwen auf denen Shiva und Pavati reiten gelangt man zu den Innenhöfen. Über enge, steile Holz-Treppen erklimmen wir schließlich den höchsten Punkt in der Pagode mit wunderbaren Rundblick über Kathmandu durch ein kunstvoll geschnitzte Fensterwerk als auch hinunter zum Basantapur Platz.

 

alter Königpalast in Kathmandu Basantapur Platz, Kathmandu

 

Die Füße qualmen und zur Mittagzeit wird die Tour in einem koreanischen Restaurant beendet. Krishna, der 7 Jahre in Korea gearbeitet hat, bestellt ein phantastisches Menü.

 

06. Tag - 09.03.2014

 

Es ist Sonntag, einfach mal auf der Terrasse in Sitapaila faulenzen. Govinda ist auf dem Weg zum Flughafen in New York. Wir treffen uns, wenn ich am 17.03. aus Bhutan zurück kehre.

Paro Dzong - BhutanMaskentanz - Klosterfes in Punakhta07. - 14. Tag - 09. - 17.03.2014

 

siehe hierzu Reisebericht
West-Bhutan, eine kulturelle Erlebnisreise mit Besuch
des TSHECHU Klosterfest in Punakha

 

15./16. Tag - 18./19.03.2014

 

Govinda ist eingetroffen. Es gibt viel zu tun und zu besprechen. Gäste haben ihr Trekking erfolgreich beendet und sind zu verabschieden. Neue treffen ein.

 

Meine Tour durch das südliche Annapurna wird abschließend besprochen. Ramu, unser Mann aus Pokharam wird mich begleiten. Der Flug nach Pokhara ist für morgen Mittag gebucht.

 

Sonnenaufgang am Dhaulagiri, AnnapurnaGipfel des Nilgiri, Annapurna17. - 37. Tag - 20.03. - 10.04.2014

 

siehe hierzu Reisebericht
Panchase - Kusma - Khopara - Kali Ghandaki
auf Nebenwegen um den Poon Hill und in das tiefste Tal der Welt

 

38./39. Tag -11./12.04.2014

 

Mit dem Touristenbus bin ich gestern aus Pokhara zurück gekehrt. Heute treffen Govinda und ich den einen und anderen Gast zur Verabschiedung und zum Willkommen. Notwendige Büroarbeit muss erledigt werden. Govinda hat für uns für 2 Nächte eine Unterkunft in Bhaktapur reserviert, denn wir möchten die dortigen Feierlichkeiten zum nepalischem Neujahr 2071, das Bisket Jatra (Wagenfest) erleben.

 

40. Tag - 13.04.2014

 

Durbar Square BhaktapurIm Gasthaus gegenüber der historischen Altstadt beziehen Govinda und ich Quartier. Auf geht es in die zum Weltkulturerbe gehörende 3. Königsstadt im Kathmandutal. Die Gründung der Stadt geht vermutlich auf König Ananta Malla im 9. Jahrhundert zurück. Im 14. und 15. Jahrhundert wurde das Tal von der Malla Dynastie von Bhagtapur aus regiert. Ein schweres Erdbebens im Jahre 1934 zerstörte die meisten Teile der historischen Stadt. Ende der 60er Jahre begann der Wiederaufbau und die Innenstadt wurde restauriert. Man fühlt sich fast ins Mittelalter zurück versetzt. Enge Gassen, kunstvolle Schnitzereien zieren Fassaden und Fenster, Tempel und Pagoden auf größerem und kleineren Plätzen. Imposant der Durbar Square, den man normalerweise durch ein weißes Steintor betritt.

 

Bisket Jatra in BhaktapurAm Nachmittag beginnt die Fortsetzung eines der wohl grandioseste und aufregendste Fest in Nepal. Beim Bisket Jatra begrüßt die Bevölkerung von Bhaktapur auf spektakuläre Weise das neue Jahr. Wochenlang wurden die gewaltigen, hölzernen Tempelwagen von Shiva Bhairava und Bhadrakali zusammengebaut. Wir begeben uns zum Taumadhi Platz, unterhalb der gewaltigen 7-stöckigen Pagode. An schweren etwa 20 m langen Seilen wird heute zuerst der 3-stöckige Tempelwagen von Bhairava mit vereinten Kräften, begleitet von lauten Anfeuerungsrufen der Massen, gewendet. Durch die mit Menschen überfüllte enge steile Gasse rutscht und rollt der Wagen mühsam auf seinen großen, recht wackeligen Rädern zum großem Platz am Flussufer hinunter. Es folgt der etwas kleinere mit der Göttin Bhadrakali. Ein symbolischer Zusammenstoss beider Wagen symbolisiert die Vereinigung von Mann und Frau und soll Fruchtbarkeit ins neue Jahr bringen.

 

Wir begeben uns zum unterem Platz und warten im dichten Gedränge auf die Ankunft der Wagen. Eine Kapelle im britischem Kolonialstiel sorgt für musikalische Unterhaltung. Es herrscht Volksfeststimmung. Unter lautem Beifall rollen die beiden hölzernen Tempel auf den Platz. Nun kann der abendliche Höhepunkt beginnen. Mit vereinten Kräften wird mit dicken Tauen ein 30 m langer Holzstamm (Lingam) aufgerichtet. Diese anstrengende Arbeit dauert bis spät in die Nacht hinein und endet meist erst nach Mitternacht.

 

Wir entschließen, zum Hotel zurück zu kehren, denn morgen am Neujahrtag wird es nochmals spannend.

Ganesh Tempel41. Tag - 14.04.2014

 

Verabredungsgemäß treffen Waltraud, Gerhard und Malte ein, um ebenfalls die heutigen Feierlichkeiten zum Neujahr zu erleben. Da die Höhepunkte des Bisket Jatra erst am Nachmittag beginnen, unternehmen wir einen Spaziergang zum nahe gelegenen Ganesh Tempel. Es ist einer der 4 in jeder Himmelsrichtung des Kathmandutals stehenden Heiligtümer zu Ehren des Glückbringers Ganesh, Sohn von Shiva und Pavati. Mit vielen Einheimischen steigen wir die Treppe zum östlichen Tempel. hinauf. In langen Reihen warten die Gläubigen, bis sie ihre Opfergaben erbringen dürfen. Es wird gezündelt und geräuchert. Ein junges Paar schließt vor dem Priester den Bund fürs Leben.

 

Wir begeben uns auf den Weg zur Altstadt und kommen am Wochenmarkt vorüber. Obst und Gemüse werden feil geboten. Frische, schmackhafte Mandarinen und Bananen verlocken zum Kauf. Godenes Tor zum Königpalast in BhaktapurNach Entrichtung des Eintritts zur Altstadt in Höhe von 1.500 Rupien beginnt ein gemütlicher Rundgang. Während dieser Feiertage herrscht sehr viel Betrieb, denn zu den ausländischen Touristen gesellen sich unzählige Nepali. Durch das goldene Tour und zum alten Palast mit dem großen königlichen Bad muss Nyataüola Pagode in Bhaktapurman heute Geduld aufbringen, um sich mit all den Besuchern hindurch zu zwängen. Auf dem weiträumigen Durbar Square (Königplatz) mit seinen vielen Tempeln und Pagoden in architektonisch unterschiedlichen Bauweisen verläuft sich das Publikum. Auf allen Plätzen wird gefeiert, getanzt und musiziert. Die Stufen hinauf zur riesigen Nyatapola Pagode sind wie auf einer Tribüne voll belegt. Ärgerlich ist lediglich, dass man dem Verkehr mit Motorrädern und Autos auch während dieser Festtage keinen Einhalt gebieten kann.

 

Nach dem Besuch der des Töpfermarktes geht es weiter zum großen Festplatz. Der 30 m hohe Holzpfahl ist errichtet. Zwei lange kunstvoll verzierte Tücher hängen von der Spitze herab. Die Tücher symbolisieren zwei Schlangen, die der Legende nach jeden Freier der schönen aber unersättlichen Prinzessin der mittelalterlichen Königsfamilie vor der Hochzeit töteten. Ein mutiger Prinz schaffte es nach liebestollem Abend, trotzdem die ganze Nacht wach zu bleiben. Als sich die Schlangen aus der Nase der schlafenden Prinzessin schlängelten, erschlug er diese mit seinem Schwert. Die Schlangen wurden auf einem langen Pfahl dem Volk präsentiert. Natürlich heirateten beide und lebten glücklich bis zu ihrem Ende. Der Sieg über die bösen Schlangen wird mit den beiden Tüchern gedacht.

 

Jahrmarktstimmung. Kleine Buden und Stände bieten Speisen und Getränke. Es ist warm und all die Eisverkäufer erfreuen sich eines guten Geschäftes. Ein Eis bei diesem heißen Wetter ist verlockend. Aber, aber es schaut nicht sehr hygienisch mit den Löffeln und dem Wasser zum Reinigen aus. Salmonellen lauern, also Finger weg. Ebenfalls sollte man von fliegenden Händlern angebotenen Drogen, ähnlich der Betelnuss in Bhutan abstand nehmen. Ich begnüge mich mit einem Strauch Erbsen. Die winzigen Schoten aufbrechen und knabbern.

 

 

 

Endlich ist es so weit. Der Lingam wird im Wettstreit umgeworfen. An langen Tauen ziehen die generischen Gruppen. Der Stamm beginnt bedrohlich zu schwanken. Als er krachend zu Boden donnert, hat nach neue Jahr begonnen.

Nun gilt es die beiden Götterwagen wieder hinauf zu ziehen. Unter Anfeuerungsrufen und mit kräftigen Hauruck wird Bhairavas gewendet. Ein Wunder das die riesigen hölzernen Räder nicht brechen. Unter lautem Getose schafft man die erste Etappe zum Beginn der hinauf führenden Gasse. Nun geht es recht mühselig weiter.

 

 

Nach diesem erlebnisreichen Tag, begeben wir uns zum Hotel zurück. Morgen heißt es früh aufstehen. Waltraud und Gerhard starten zum Mountain Rundflug um den Everest. Ich muss noch meine Trekkingsachen packen. Dann geht’s zur Tour in das südliche Khumbu

 

Pikey Peaks - Khumbu42. - 57. Tag - 15.04. - 30.04.2014

 

siehe hierzu Reisebericht
Pikey Peaks
eine Panoramawanderung von Shivalaya nach Lukla

 

58. - 59. Tag - 01.05. - 02.05.2014

 

Nach der erlebnisreichem Trekking mit Sanje durch das südliche Khumbu, bin ich wieder daheim in Sitapaila. Zwei Tage bleiben noch, um die restlichen Einkäufe, dieses und jenes mit Govinda und Krishna zu erledigen. Unser Büro wird in den nächsten Wochen nach Sitapaila verlegt. Hier haben wir genug Platz.

60. Tag - 03.05.2014

 

Der Tag der Abreise ist gekommen. Mit Turkish Airline ist der Abflug frühmorgens auf 7:45 Uhr terminiert. Eine ungewohnte Zeit. Mit GULF, dann mit ETIHAD startet ich am späten Nachmittag bzw. erst am Abend. Um 04:30 aufstehen, 05:00 Uhr steht das Taxi vor der Tür. Govinda und Krishna bringen mich mich zum Flughafen. So zeitig am Morgen ist dieser in 20 Minuten erreicht. Eine lange Schlange hat sich vor dem Eingang gebildet, denn der Airport öffnet seine Tore erst um 6 Uhr. Eine viertel Stunde vorher werden die Türe geöffnet. Wir haben Glück am 1. Eingang zu stehen, der normalerweise nur Einheimischen Zutritt gewährt. Der 2. Eingang ist für Touristen reserviert. Jetzt darf auch ich hier den Flughafen betreten. Schnelle und herzliche Verabschiedung, bis Ende September. Somit bin ich einer der ersten am Schalter der Turkish Airline. Hoffentlich ist die Maschine aus Istanbul pünktlich.

 

Gepäck aufgeben, die Ausreiseformalitäten und dann in die Wartehalle. Der Bildschirm verkündet pünktlichen Abflug. Da ist sie auch schon und rollt auf die Parkposition zu.

 

Den Flug bis nach Istanbul empfinde ich wesentlich länger als bislang in der Nacht. Man findet doch nicht zu einem Schlaf obwohl die Fenster abgedunkelt werden. Nach etwa 2-stündigem Aufenthalt in Istanbul heben wir ab und gegen 17:30 setzt die Maschine in Düsseldorf auf. Eine Stunde später bin ich zu Hause. Dorlis holt mich vom Bahnhof ab. Das sonst übliche Abendessen Curry Wurst mit Pommes lassen wir fallen, denn ich habe kurz vor der Landung in Düsseldorf eine Kleinigkeit gegessen. Zudem bin ich irgendwie aufgekratzt. Versuche mich mit Erzählen so lang wie möglich wach zu halten. Falle gegen 22 Uhr schließlich todmüde in die Koje.

 

Erlebnisreiche Wochen in Nepal, verbunden mit einer Kurzreise nach Bhutan sind vorüber.
All die neuen Erlebnisse und Erfahrungen gilt es nun in Reiseberichte umzusetzen.

Nun aber erst einmal den Sommer mit der Familie und meinen Enkeln genießen.
Der nächste Flug nach Kathmandu am 23.09.2014 ist bereits gebucht!